Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule

Die Volkshochschulen in Sachsen

Volkshochschulen bekräftigen Forderung nach einer digitalen Bildungsoffensive


Bonn. Die Volkshochschulen in Deutschland haben im ausgehenden Jahr ihr Online-Lernangebot mehr als vervierfacht. Die Corona-Pandemie und das phasenweise Aussetzen des Präsenzunterrichts hat auch in der vhs-Welt einen Digitalisierungsschub bewirkt: Rund 33.000 Kurse wurden im Jahr 2020 allein in den virtuellen Kursräumen der volkshochschuleigenen vhs.cloud umgesetzt. „Digitale Technologie hat uns im Corona-Jahr ermöglicht, Weiterbildungsangebote begegnungsfrei fortzusetzen. Volkshochschulen haben viel dazu beigetragen, dass Deutschland die Krise mithilfe der Digitalisierung besser meistern konnte“, sagt die Präsidentin des Deutschen Volkshochschul-Verbands (DVV),
Annegret Kramp-Karrenbauer.

Nach Ansicht der DVV-Verbandsspitze hat der Digitalisierungsboom die Dringlichkeit einer digitalen Bildungsoffensive in Deutschland unterstrichen. Ob im Berufsleben, im Umgang mit Behörden oder in der Freizeit: Das Corona-Krisenmanagement hat in kürzester Zeit wachsende Teile der Bevölkerung nahezu unausweichlich mit der Digitalisierung in Berührung gebracht. „Damit die Menschen trotz Abstandsgebot in regem Austausch bleiben können, brauchen wir den Ausbau digitaler Infrastruktur sowie eine breitestmögliche Bildungsoffensive für den souveränen Umgang mit digitaler Technologie“, sagt der DVVVorsitzende Martin Rabanus. Dies sei dringend notwendig, um eine weitere digitale Spaltung der Gesellschaft zu verhindern. „Jede und jeder von uns hat Lernbedarf – sei es in der Handhabung digitaler Werkzeuge, in Fragen der Datensicherheit oder in Fragen der Medienkompetenz“, so der DVV-Vorsitzende. Für die Konzeption und das breite Ausrollen entsprechender Bildungsangebote müsse der Bund für das kommende Jahr ausreichend Mittel zur Verfügung stellen.

„Die Volkshochschulen haben in diesem schwierigen Jahr ihre Innovationskraft gezeigt und einen großen Sprung in das digitale Zeitalter gemacht“, ergänzt DVV-Präsidentin Kramp-Karrenbauer. „Damit haben sie sich gegenüber Bund, Ländern und Kommunen als unverzichtbare Bildungspartner auch für die Zukunft empfohlen. Und sie haben den Menschen gezeigt, dass man auf die Volkshochschulen zählen kann.“

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