Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule

Die Volkshochschulen in Sachsen

kontrovers vor Ort

Kontrovers vor Ort - Aktuelle Online-Veranstaltungen

Kontrovers vor Ort ist der Titel einer Veranstaltungsreihe in Zusammenarbeit mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung und den Volkshochschulen in Sachsen.

Für die Teilnahme an den Online-Veranstaltungen benötigen Sie ein internetfähiges Gerät (PC, Laptop, Tablet...) mit Lautsprechern oder Kopfhörern. Nicht unbedingt nötig sind Kamera und Mikrofon. Zum Fragen stellen gibt es den Chat im Konfernztool. Eine Liste mit den technischen Voraussetzungen gibt es hier.

Und was wird morgen sein? Shared Economy und Strukturwandel - erleben wir das Ende des Kapitalismus?

Di. 19.05.2020, 19 Uhr

Referenten: Prof. Dr. Joachim Ragnitz und Prof. Dr. Raj Kollmorgen

Moderation: Alexander Thamm

Dieser existentiellen Frage zu unserer Zukunft in einer sich rapide wandelnden Gesellschaft widmen sich an diesem Abend Prof. Dr. Joachim Ragnitz (stellvertretender Geschäftsführer der Dresdner Niederlassung des ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung und Lehrbeauftragter), Prof. Dr. Raj Kollmorgen (Direktor des Forschungsinstituts für "Transformation, Wohnen und soziale Raumentwicklung" (TRAWOS) an der Hochschule Zittau/Görlitz) und der Moderator Alexander Thamm.

A. Thamm traf sich bereits Anfang 2018 mit namhaften Wissenschaftlern und Experten in einer stillgelegten Industrieanlage und diskutierte dort diese Frage in der TV-Reihe „Megatrends im Dialog“ (ARD Alpha). Der kurze Film zum Thema „Wie werden wir Geld verdienen?“ wird uns den Einstieg ins Gespräch erleichtern und unseren Gästen die Grundlage zur Beschreibung aktuellster Trends geben, bevor wir gemeinsam Ihre Fragen diskutieren.

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Und was wird morgen sein? Instagram anstatt Verein - wie verändert Digitalisierung uns selbst und die Gesellschaft?

Di. 26.05.2020, 19 Uhr

Referenten: Jun.-Prof. Dr. Christian Papsdorf, Dr. Andreas Bischof

Moderation: Alexander Thamm

Dieser existentiellen Frage zu unserer Zukunft in einer sich rapide wandelnden Gesellschaft widmen sich an diesem Abend Jun.-Prof. Dr. Christian Papsdorf (Leiter der Professur für Techniksoziologie an der TU Chemnitz), Dr. Andreas Bischof (wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur Medieninformatik der TU Chemnitz) und der Moderator Alexander Thamm.

A. Thamm traf sich bereits Anfang 2018 mit namhaften Wissenschaftlern und Experten in einer stillgelegten Industrieanlage und diskutierte dort diese Frage in der TV-Reihe „Megatrends im Dialog“ (ARD Alpha). Der kurze Film zum Thema „Wie werden wir sein?“ wird uns den Einstieg ins Gespräch erleichtern und unseren Gästen die Grundlage zur Beschreibung aktuellster Trends geben, bevor wir gemeinsam Ihre Fragen diskutieren.

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Und was wird morgen sein? Klimawandel und Nachhaltigkeit - in welcher Welt leben wir morgen?

Di. 02.06.2020, 19 Uhr

Referenten: Dr. André Matthes und Dr. Johannes Franke

Moderation: Alexander Thamm

Dieser existentiellen Frage zu unserer Zukunft in einer sich rapide wandelnden Gesellschaft widmen sich an diesem Abend Dr. André Matthes (Bereichsleiter Naturtextilien und Nachhaltigkeit der Professur Textile Technologien der TU Chemnitz), Dr. Johannes Franke (Referent im Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie) und der Moderator Alexander Thamm.

A. Thamm traf sich bereits Anfang 2018 mit namhaften Wissenschaftlern und Experten in einer stillgelegten Industrieanlage und diskutierte dort diese Frage in der TV-Reihe „Megatrends im Dialog“ (ARD Alpha). Der kurze Film zum Thema „Wie werden wir Geld verdienen?“ wird uns den Einstieg ins Gespräch erleichtern und unseren Gästen die Grundlage zur Beschreibung aktuellster Trends geben, bevor wir gemeinsam Ihre Fragen diskutieren.

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Die anderen Leben - Wie war das Leben in der DDR und danach?

Mo. 08.06.2020, 19 Uhr

Referentinnen: Sabine Michel und Dörte Grimm

Wie war das damals in der DDR? In ihrer Arbeit als Regisseurinnen und Autorinnen beschäftigen sich Sabine Michel und Dörte Grimm seit Jahren intensiv mit ostdeutschen Themen und haben für den Gesprächsband „Die anderen Leben" zehn aufschlussreiche, berührende und aufwühlende Gespräche zwischen ostdeutschen Kindern und ihren Eltern aufgezeichnet. Ehrlich und entwaffnend dokumentierten sie, was gesprochen wurde über das was in den Familien passiert ist, vor und nach der Wende, bis heute. An diesem Abend erwartet die Gäste eine dialogische Lesung von Eltern-Kind-Gesprächen aus „Die anderen Leben" mit emotionalem Tiefgang. Im Anschluss an die Veranstaltung bieten die Autorinnen den Anwesenden die Möglichkeit, ihre Erfahrungen zu teilen und einen Ausflug in die eigene Biografie zu wagen.

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Und was wird morgen sein? Smart City & autonomes Fahren - Zukunft unserer Städte

Di. 09.06.2020, 19 Uhr

Referenten: Prof. Dipl.-Ing. Manuel Bäumler, PD Dr.-Ing. Rico Wittwer

Moderation: Alexander Thamm

Dieser existentiellen Frage zu unserer Zukunft in einer sich rapide wandelnden Gesellschaft widmen sich an diesem Abend Prof. Dipl.-Ing. Manuel Bäumler (Inhaber der Professur Städtebauliches Entwerfen an der Technischen Universität Dresden), PD Dr.-Ing. Rico Wittwer (Leiter des Forschungsfeldes Mobilitätsverhalten und Verkehrsplanung an der Professur für Integrierte Verkehrsplanung und Straßenverkehrstechnik der TU Dresden) und der Moderator Alexander Thamm.

A. Thamm traf sich bereits Anfang 2018 mit namhaften Wissenschaftlern und Experten in einer stillgelegten Industrieanlage und diskutierte dort diese Frage in der TV-Reihe „Megatrends im Dialog“ (ARD Alpha). Der kurze Film zum Thema „Wie werden wir Geld verdienen?“ wird uns den Einstieg ins Gespräch erleichtern und unseren Gästen die Grundlage zur Beschreibung aktuellster Trends geben, bevor wir gemeinsam Ihre Fragen diskutieren.

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Und was wird morgen sein? Neue Berufe und Strukturwandel - welche Zukunft hat die Arbeit?

Di. 16.06.2020, 19 Uhr

Referentinnen: Prof. Dr. Petra Kemter-Hofmann, Dr. Romy Müller

Moderation: Alexander Thamm

Dieser existentiellen Frage zu unserer Zukunft in einer sich rapide wandelnden Gesellschaft widmen sich an diesem Abend Prof. Dr. Petra Kemter-Hofmann (TU Dresden, Oberassistentin an der Professur f. Arbeits- u. Organisationspsychologie), Dr. Romy Müller (TU Dresden, Professur für Ingenieurpsy­chologie und angewandte Kognitionsforschung) und der Moderator Alexander Thamm.

A. Thamm traf sich bereits Anfang 2018 mit namhaften Wissenschaftlern und Experten in einer stillgelegten Industrieanlage und diskutierte dort diese Frage in der TV-Reihe „Megatrends im Dialog“ (ARD Alpha). Der kurze Film zum Thema „Wie werden wir Geld verdienen?“ wird uns den Einstieg ins Gespräch erleichtern und unseren Gästen die Grundlage zur Beschreibung aktuellster Trends geben, bevor wir gemeinsam Ihre Fragen diskutieren.

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„Heimatschutz“ oder „Naturschutz“? - Zukunftsfragen in Sachsen

Di. 23.06.2020, 19 Uhr

Referenten: Dr. Christoph Meißelbach, Dr. Jörg Heidig

Moderation: Andreas Heinrich

Schon immer gab es Themen, die Meinungen gespalten und heftige Debatten ausgelöst haben. Lange Zeit drehten sich diese Diskussionen vorrangig um Wirtschaft und soziale Gerechtigkeit. Derzeit drängt ein anderes Thema in den Vordergrund: Immer häufiger geht es um Bewahren, um Schutz. Allerdings ist höchst umstritten, was denn da bewahrt werden solle: Die einen wollen bei allem technischen Fortschritt und gesellschaftlichem Wandel ihre kulturelle Identität bewahren; die anderen wollen die Natur und den Lebensbedingungen zukünftiger Generationen vor den Folgen menschlichen Handelns schützen. In dieser Veranstaltung geht es um diese und andere Zukunftsthemen, die die Sachsen bewegen. Was ist den Menschen im Freistaat wirklich wichtig? In welchem Verhältnis stehen Wirtschaft und soziale Gerechtigkeit, konservative und progressive Werte, Natur- und Heimatschutz?

Der Politikwissenschaftler Dr. Christoph Meißelbach und der Psychologe Dr. Jörg Heidig kommen mit ihrem Publikum ins Gespräch über diese Themen. Sie bringen die Ergebnisse einer spannenden Umfrage aus der Lausitz mit, für die sich im Zusammenhang mit dem Kohleausstieg gerade ganz konkrete Zukunftsfragen stellen. Dabei geht es nicht nur um Perspektiven für den ländlichen Raum sondern auch um ganz grundsätzliche Fragen danach, wie etwa regionale Identität und globalisierte Wirtschaft oder die Bedürfnisse von Landwirten und Wölfen miteinander in Einklang zu bringen sein könnten. Ausgehend von den Umfrageergebnissen diskutieren die Teilnehmenden mit den beiden Forschern, welche Themen ihnen wichtig sind und welche Werte für sie bei der Gestaltung der Zukunft eine zentrale Rolle spielen sollten.

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Isoliert im Reich - Reichsbürgerbewegung in Sachsen

Di. 30.06.2020, 19 Uhr

Referent: Sebastian Trept

Moderation: Alexander Thamm

Reichsbürger lehnen die Existenz der Bundesrepublik und deren Rechtssystem ab. Seit November 2016 ist die Reichsbürgerbewegung darum Beobachtungsobjekt des Verfassungsschutzes. Im Rahmen der KVO-Veranstaltung „Isoliert im Reich“ liefert der Dresdner Politikwissenschaftler Sebastian Trept einen Blick hinter die Kulissen einer Szene, deren Mitglieder den deutschen Staat und dessen Regeln nicht anerkennen und stattdessen eigene Staaten ausrufen.

Sebastian Trept präsentiert einen Überblick über die vorhandenen Informationen und unternimmt den Versuch, ein genaueres Bild der Reichsbürgerbewegung in Sachsen und Deutschland zu zeichnen. Fallbeschreibungen, Mitgliederzahlen und Einsatzberichte lassen den Eindruck einer heterogenen Bewegung entstehen, die einerseits besonders intensiv den Kontakt zu Verwaltungsmitarbeitern sucht und sich andererseits bewusst einer genauen Betrachtung entzieht. Neben der reinen personellen Entwicklung der Szene konzentriert sich Sebastian Trept vor allem auf deren historische und ideologische Entwicklung. Er geht den Fragen nach, was Reichsbürger kennzeichnet und woher die Bewegung stammt. Gemeinsam mit seinem Publikum will Sebastian Trept Instrumente und Argumentationen von Reichsbürgern entschlüsseln und Hilfestellungen entwickeln im Umgang mit Mitgliedern der Szene.

Sebastian Trept ist 1986 in Dresden geboren und hat Politik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Trier und der Technischen Universität Dresden studiert. Zwischen 2014 und 2018 arbeitete er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Politische Systeme und Systemvergleich, an der TU Dresden. Seit 2009 engagiert sich Sebastian Trept im Bereich der politischen Erwachsenenbildung und ist regelmäßig tätig als Referent für die Landeszentrale für Politische Bildung, das Kommunale Studieninstitut Dresden, das Sächsische Bildungswerk und die Verwaltungsfachhochschule Meißen.

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Chemical Cotton Kills

Di. 07.07.2020, 19 Uhr

Referent: Dr. André Matthes

Moderation: Alexander Thamm

Sie sind eingeladen, eine Reise in die Herstellerländer unserer Textilien anzutreten und im Anschluss kritisch unser eigenes Konsumverhalten zu diskutieren. Dr. André Matthes, Bereichsleiter Naturtextilien und Nachhaltigkeit der Professur Textile Technologien der TU Chemnitz, eröffnet einen Blick in die globalisierte textile Kette. Anschaulich werden der Weg unserer Bekleidung vom Baumwollfeld bis in die Shopping Malls dargestellt und die wahren Kosten eines T-Shirts kritisch betrachtet.

Als Hilfestellung für das eigene Handeln gibt Dr. Matthes einen Überblick zu den am Markt existierenden Labels und stellt verschiedene nachhaltig agierende Brands vor. Oft sind es einfache Ansatzpunkte mit denen jeder Einzelne in seinem Umfeld einen Beitrag dazu leisten kann unsere Umwelt zu schonen und den immensen Ressourcenverbrauch der Textilbranche zu verringern.

Das Format bietet einen aktiven Austausch mit allen Beteiligten. Gemeinsam sollen Visionen zu einem gesunden, nachhaltigen und bewussten Umgang mit Ressourcen diskutiert werden.

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Irans Zukunft ist weiblich – „Die heimliche Freiheit: Eine Reise zu Irans starken Frauen“ von Ulrike Keding

Di. 14.07.2020, 19 Uhr

Packende Reportage aus dem Nahost-Schlüsselstaat – Autorenveranstaltung mit Bildern aus dem Iran mit Ulrike Kedings

Moderation: Doreen Reinhard

Ulrike Kedings Buch ist ein Plädoyer für die Fremdenfreundlichkeit. Mit großer Offenheit wurde die Autorin bei ihrer Reise durch den Iran von Iranerinnen und deren Familien willkommen geheißen. Sie wohnte bei erfolgreichen Großstädterinnen, bei Kurdinnen, Nomadinnen und bei einem Wüstenclan. Die Autorin machte sich auf die Suche nach einem Iran abseits der männlich geprägten Staatsdoktrin. Sie räumt auf mit dem gängigen Klischee der Muslima mit Kopftuch am Kochtopf. Im Gegenteil: Die Frauen, die Ulrike Keding in ihr Vertrauen ziehen, sind selbstbewusst, modern und westlich orientiert. Sie sind die Rebellinnen im islamischen Staat. Der faszinierte und faszinierende Blick der Autorin in eine den meisten Menschen verborgene Welt macht deutlich, dass der Westen den Iran und seine Menschen nicht aufgeben darf. 

Ulrike Keding, geb. 1963, ist ausgebildete Rundfunk- und Fernsehredakteurin des Auslandssenders Deutsche Welle. Sie war Reporterin bei Deutsche Welle TV, RBB, WDR und ZDF. Sie arbeitet als freie Journalistin in den Printmedien. Für ihre Reportagen hat sie häufiger den Iran bereist.

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Kontakt

Sächsischer Volkshochschulverband e.V.
Bergstraße 61
D - 09113 Chemnitz
Telefon +49 371 35427 -50
Fax +49 371 35427 -55

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch
Steuermittel auf der Grundlage des von den
Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.