Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule

Die Volkshochschulen in Sachsen

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Seminar „Die Arbeit im Werkstattrat“ - Foto: VHS im Landkreis Meißen

Inklusive Bildung - Barrierefrei lernen

Inklusion bedeutet, dass Menschen aller sozialer Schichten, Kulturen sowie mit oder ohne Behinderungen gemeinsam leben, lernen, wohnen und arbeiten können. Volkshochschulen sind ein Lernort für alle diese Menschen, um ihnen Bildung und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.

In der UN-Behindertenrechtskonvention aus dem Jahr 2006 spielen inklusive Bildungsangebote eine besondere Rolle und sind damit auch rechtlich verortet.

Ein wesentlicher Aspekt der inklusiven Bildung ist die Barrierefreiheit. Barrierefrei bedeutet dabei nicht nur, Zugänge zu Gebäuden und Räumen zu schaffen. Es umfasst ebenfalls die Kommunikation durch leichte und verständliche Sprache, niederschwellige Regularien, barrierearme Webseiten usw. Barrierefreiheit ist eine Grundvoraussetzung für Inklusion!

Wenn in der Volkshochschule von Inklusion gesprochen wird, liegt der Fokus der Bildungsarbeit auf Menschen mit Behinderungen. Weitere Aspekte sozialer Inklusion verwirklichen die Volkshochschulen in der Alphabetisierung, der Aufsuchenden Bildungsarbeit, der intergenerationellen Bildungsarbeit und im Prozess der interkulturellen Öffnung.

Der Sächsische Volkshochschulverband arbeitet zur Zeit an einem Projekt zur Evaluation inklusiver Bildungsangebote an Volkshochschulen. Mehr dazu...

Kontakt

Sächsischer Volkshochschulverband e.V.
Bergstraße 61
D - 09113 Chemnitz
Telefon +49 371 35427 -50
Fax +49 371 35427 -55

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch
Steuermittel auf der Grundlage des von den
Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.